Fortbildungsveranstaltung für ÄrztInnen & psychologische PsychotherapeutInnen

  • Für FachärztInnen und psychologische PsychotherapeutInnen, die gutachterlich tätig sind oder es in Zukunft sein wollen.
  • Für FachärztInnen und psychologische PsychotherapeutInnen, die nicht begutachten, sondern PatientInnen mit psychischen Traumafolgestörungen behandeln und zu Attesten und Stellungnahmen von Seiten der Behörden wie auch ihrer PatientInnen aufgefordert werden.

Im Rahmen von Verfahren im sozialen Entschädigungsrecht (OEG/ StrRehaG) und der gesetzlichen Unfallversicherung war in der Vergangenheit häufig festzustellen, dass klinische GutachterInnen in der Kausalitätsbeurteilung psychisch reaktiver Traumafolgen oft zu extrem unterschiedlichen Ergebnissen gelangt sind. Neben symptombedingter Behinderung der Exploration und besonderen Beziehungsaspekten, die die Objektivität der gutachterlichen Beurteilung beeinträchtigen können, sind es eine Vielzahl möglicher komorbider Störungen, die psychisch reaktive Traumafolgen überlagern und so zu Fehlbeurteilungen bei der Begutachtung führen können. Eine schädigungsunabhängige psychische Vorerkrankung macht die Beurteilung vollends schwierig.

Die vorliegende Veranstaltungsreihe BEGUTACHTUNG PSYCHISCH REAKTIVER TRAUMAFOLGEN im sozialen Entschädigungsrecht & der gesetzlichen Unfallversicherung soll die psychologischen und ärztlichen FachkollegInnen in die Lage versetzen, klinische Gutachten zu Fragen nach dem Vorliegen psychisch reaktiver Traumafolgen und ihrer Genese fachkompetent zu erstellen. Einzelne Fragen zu eigenen Gutachten können am Ende des jeweiligen Seminars diskutiert werden.

Nächster Termin:
19. – 21. November 2020 in Berlin

Nächster Termin:
21. – 23. Januar 2021 in Berlin

Nächster Termin:
22. – 24. April 2021 in Berlin

Nächster Termin:
11. – 12. Juni 2021 in Berlin